Sicherheit im Heimnetz
22. 5. 2020
Die Sicherheit des Heimnetzes ist ein Thema, dessen Brisanz und Aktualität mit dem Auftauchen immer neuer Arten von Malware und anderen Angriffen stetig zunimmt. Zu den gefährlichsten Phänomenen der letzten Zeit gehören eindeutig Ransomware-Angriffe. Die Vernachlässigung dieser Sicherheit kann mitunter buchstäblich fatale Folgen haben. Wie holen Sie das Maximum für Ihr Heimnetz heraus?
Vor allem Sicherheit
Bei der Arbeit im Netz – auch im Heimnetz – ist Vorsicht nie fehl am Platz. Sie müssen nicht nur das Gerät schützen, an dem Sie gerade arbeiten, sondern auch die umliegenden Geräte und das Netz als Ganzes. Es gilt stets, den ungewollten Verlust von Daten oder den Befall einzelner Computer und mobiler Geräte im Netz zu verhindern.
Da die Urheber schädlicher Software nicht untätig sind und ständig neue und verbesserte Werkzeuge entwickeln, um Ihre Geräte anzugreifen, ist es sehr wichtig, die Aktualität der Software, die Sie vor Angriffen schützt, nicht zu unterschätzen, ebenso wie die Aktualität der Betriebssysteme.
Bei Computern mit Windows gibt es eine integrierte Systemfirewall. Die Firewall, wörtlich „Feuermauer“, dient als eine Art Sicherheitsbarriere, durch die Daten nur unter vorher festgelegten Sicherheitsbedingungen gelangen. Die Systemfirewall des Betriebssystems ist ein ziemlich zuverlässiges Werkzeug, kann aber nie verhindern, dass der Benutzer selbst einen schädlichen Dienst erlaubt und startet, wenn er sich dazu entscheidet.
Eine Firewall ist heutzutage auch fester Bestandteil zahlreicher Heimrouter, von denen einige preislich erschwinglich sind. In der Tschechischen Republik ist das bedeutendste Produkt für zu Hause der Turris Omnia. Das Projekt des Domänenverwalters CZ.NIC ist ein Gerät mit dem System Turris OS. Jeder Router hat die Möglichkeit einer Online-Prüfung auf Angriffe aus dem Internet, die die Logik in einem entfernten Sicherheitszentrum durchführt. Das System kann sogar eine entfernte Bedrohung, die eine automatisierte Abtastung von Internetanschlüssen vornimmt und nach Sicherheitslücken und Möglichkeiten sucht, in Geräte in Heimnetzen einzudringen, buchstäblich ködern, indem es untergeschobenen Code einsetzt. Das so geködderte Hacker-Skript wird in das Sicherheitszentrum des Projekts umgeleitet. Diese Schutzmethode heißt Honeypot („Honigtopf“). Die so geköderten Bedrohungen werden gründlich beschrieben, und die Abwehr gegen sie wird online auf alle weiteren mit dem Netz verbundenen Geräte übertragen. Diese künstliche Intelligenz aus der Werkstatt tschechischer Ingenieure wird weltweit kopiert. Sie ist sehr zuverlässig. Wegen der geringeren Produktionsmengen ist der Turris Omnia etwas teurer als hochwertige Produkte etablierter Großhersteller. Auf dem Markt gibt es auch etablierte Marken von Heimroutern mit der Möglichkeit, die Firewall einzustellen, doch es fehlt der Vorteil des automatischen Lernens von Bedrohungen und einer höheren Systemlogik.
Man kann mit Sicherheit behaupten, dass die Absicherung und Überwachung des Datenverkehrs im Netz durch einen hochwertigen Heimrouter und ein aktualisiertes Betriebssystem für alle verantwortungsbewussten Nutzer ausreichend ist.
Beim Einrichten eines Heimnetzes ist es außerdem ratsam, dessen Schutz zu verbessern, indem den Nutzern unterschiedliche Zugriffsrechte zugewiesen werden. Die Unerfahrenheit etwa von Kindern und ihre Neugier können tatsächlich großen Schaden anrichten, daher lohnt es sich, entsprechenden Maßnahmen Aufmerksamkeit zu schenken. Ebenso wichtig ist es, alle Familienmitglieder über die Grundlagen des sicheren Umgangs mit dem Internet zu belehren.
Bei der üblichen Arbeit am Computer, mit dem Tablet oder mit dem Smartphone gibt es wenig Gründe, den Schutz des Betriebssystems und des Netzes abzuschalten. Wenn eine Software um die Erlaubnis bittet, über Ihre Firewall zu kommunizieren, zählen Sie zuerst bis zwanzig und überlegen Sie in dieser Zeit, ob dem Programm vertraut werden kann und ob es tatsächlich nur solche Dienste startet und nur solche Berechtigungen verlangt, die es für seine Funktion unbedingt benötigt. Den mit Abstand größten Anteil an Sicherheitsvorfällen verursacht der Benutzer selbst. Es gilt die Regel der Vorsicht. Nach wie vor gibt es eine hohe Zahl von Nutzern, die ohne Bedenken auf ein verlockendes Angebot klicken, ein neues iPhone zu gewinnen, und dafür lediglich ein winziges Programm auf dem Computer installieren müssen. Dass Sie so etwas nie tun würden? Angreifer sind aber oft raffiniert und verbessern ihre Methoden. Seien Sie auch beim Besuch von Erwachsenenseiten oder beim Herunterladen von Software vorsichtig, etwa von Cracks zum Starten illegal beschaffter Anwendungen. Achten Sie auch auf Seiten, deren Aufruf den Download einer bestimmten Software erfordert. Wenn Sie die Regel der Vorsicht befolgen, haben Sie nichts zu befürchten. Seriöse Inhaltsanbieter und Seitenbetreiber haben selbst ein großes Interesse an höchster Sicherheit sowie an vertrauenswürdigen Inhalten und Software.
Und was haben die Angreifer davon? Schadcode selbst kann sehr verborgen arbeiten und Sie womöglich gar nicht direkt gefährden. Professionelle Spione und Hacker übernehmen oft nur Ihren Computer und tarnen darüber ihre eigene Tätigkeit in einem ganz anderen System. Es ist ein Versteckspiel. Sie greifen heimlich an, doch ihre Aktivität lässt sich etwa an einer Verlangsamung des Computers oder der gesamten Heimverbindung erkennen. Eine ganz andere Sorte Angreifer durchsucht gespeicherte Daten. Manche suchen nach gespeicherten Passwörtern oder Wallets virtueller Währungen, andere suchen nach der Möglichkeit, das gesamte Dateisystem zu übernehmen, und verschlüsseln es im Erfolgsfall. Diesen Typ schädlicher Software nennen wir Ransomware.
Ransomware, vom englischen ransom – Lösegeld, übernimmt beim Eindringen in das System das Dateisystem der gespeicherten Daten und verschlüsselt es. Und wenn Sie wieder Zugriff auf Ihre gespeicherten Dateien wollen, nennt die Schadsoftware bereitwillig Zahlungsdaten, nach deren Begleichung Sie den Schlüssel erhalten und die Dateien wiederherstellen können. Dieses Phänomen wurde in Russland erfunden, und gerade russische Hacker sind auf diesem Gebiet hervorragende Fachleute. Dank der ständigen Arbeit von Sicherheitsorganisationen und Firmen, die sich mit dem Schutz von Daten befassen, gibt es glücklicherweise genügend Mittel, sich gegen solche Angriffe zu schützen. Und im Falle eines erfolgreichen Ransomware-Angriffs existieren ganze Datenbanken mit Schlüsseln, die Sicherheitsexperten nach dem Knacken dieser oder jener Variante des Schadcodes veröffentlichen. Eine gute Lösung ist außerdem die Speicherung wichtiger Daten in einer gesicherten Cloud.
Risiken eines ungesicherten WLANs durch unerwünschte Gäste aus der Nachbarschaft
Eine ausreichende Absicherung Ihres Netzes muss auf jeden Fall eine absolute Selbstverständlichkeit sein. Stellen Sie sich die einzelnen Sicherheitsmaßnahmen wie Ziegel vor, aus denen Sie eine Mauer bauen, durch die kein ungebetener Besucher gelangen darf. Eine Seite dieser Festung ist die Kontrolle der Verbindung zum drahtlosen Teil des Netzes.
Grundlage ist die Absicherung mit WEP oder WPA, auf die wir im weiteren Verlauf dieses Artikels näher eingehen. Diese Absicherung sollte man nicht unterschätzen, und man sollte aus Bequemlichkeit keine einfachen und leicht knackbaren Passwörter und Schlüssel wählen. Es muss nämlich nicht damit enden, dass sich der Nachbar einfach in Ihr WLAN einklinkt.
Wer sich unbefugt Zugang zu Ihrem ungesicherten Netz verschafft, kann dessen Datenverkehr mitlesen, sich unbefugten Zugriff auf interne Komponenten verschaffen und Informationen beschaffen, zu denen nur Sie Zugang haben sollten. Auf vielen Computern sind nämlich nicht nur Anmeldedaten für verschiedenste E-Mail-Dienste oder soziale Netzwerke gespeichert, sondern auch Finanz- und persönliche Daten oder missbrauchbare Fotos. In extremen Fällen kann es sogar zur Überwachung Ihrer Kommunikation oder zum Missbrauch Ihrer Internetidentität für strafbare Handlungen kommen.
Bei einem ungesicherten WLAN drohen Ihnen zum Beispiel auch DNS-Angriffe, bei denen ein Täter mithilfe spezieller Schadsoftware Ihre Zugangsdaten zum Online-Banking und weitere sensible Informationen abgreifen kann.
Eine unzureichende Absicherung Ihres Heimnetzes macht Ihr WLAN nicht nur zu einem leicht zugänglichen Hotspot, sondern auch zu einer offenen Tür in Ihren Haushalt – mit allem, was dazugehört.
Aktualisierung von PC und Mac
Auf die Notwendigkeit der Aktualität der gesamten Software sind wir bereits in der Einleitung dieses Artikels eingegangen. Die Entwickler aller Technologieunternehmen arbeiten unablässig daran, dass Software maximal sicher ist. Sie decken verschiedenste Lücken auf und schließen diese in den neuesten Updates. Deshalb ist es wichtig, den Computer ständig aktuell zu halten.
Computer-Updates sind heutzutage glücklicherweise weitgehend automatisiert oder eine Aufgabe, die Sie leicht automatisieren können. Bei Computern
mit Windows ist die Plattform Microsoft Update enthalten. Dabei handelt es sich um eine Online-Erweiterung des Betriebssystems, dank der Ihr Computer immer auf dem neuesten Stand bleibt.
Das Update setzt eine Internetverbindung voraus. Klicken Sie dann im Startmenü auf Systemsteuerung -> System -> Automatische Updates, oder klicken Sie auf Leistung und Wartung -> System -> Automatische Updates. Weitere nützliche Informationen finden Sie auf dieser Webseite.
Bei Computern von Apple können Sie Updates installieren, indem Sie oben am Bildschirm auf das Apple-Menü -> App Store klicken, wo Sie im oberen Teil des Programmfensters auf „Aktualisierungen“ klicken. Automatische Updates können Sie außerdem nach einem Klick auf Apple-Menü -> Systemeinstellungen -> App Store einrichten, wo Sie die Option zum Herunterladen automatischer Updates aktivieren.
So sichern Sie Ihr Mobilgerät ab
Die wichtigste Regel lautet: keine ungeprüfte Software herunterladen und keine dubiosen oder verdächtigen Webseiten besuchen. Wenn Sie auf Ihrem Mobilgerät Online-Banking nutzen, melden Sie sich ausschließlich über die entsprechende App an und nicht über die Weboberfläche, wo ein normaler Nutzer keine Möglichkeit hat, eine mögliche Weiterleitung zu erkennen
und die Echtheit der Seite zu überprüfen.
Das Telefon muss auch gegen unbefugten physischen Zugriff geschützt werden. Richten Sie immer eine eindeutige Wischgeste, einen schwer zu erratenden Zahlencode und – bei Telefonen, die dies unterstützen – das Entsperren per Fingerabdruck ein.
Sichern Sie außerdem den Zugang zu Ihren Konten auf dem Mobiltelefon ab. Wenn möglich, verwenden Sie eine Zwei-Faktor-Authentifizierung. Vergessen Sie nicht, Ihre Daten regelmäßig zu sichern.
Daten auf Telefonen mit Android können Sie auch durch Verschlüsselung schützen, die Sie unter Einstellungen -> Sicherheit -> Gerät verschlüsseln aktivieren. Auf diesem Weg lassen sich Daten nicht nur im Gerät, sondern auch auf einer externen SD-Karte verschlüsseln.
Ihr Android-Gerät können Sie gegen Viren und andere Schadsoftware
auch mit klassischem Virenschutz und einer Firewall schützen, wie sie zum Beispiel das Unternehmen Avast anbietet.
Wenn Sie Standardnutzer sind, empfiehlt sich außerdem, Anwendungen und sonstige Software ausschließlich aus geprüften Quellen zu installieren. Diese Funktion aktivieren Sie unter Einstellungen -> Sicherheit -> Unbekannte Quellen.
Sollte es zum Schlimmsten kommen und Sie das Android-Telefon verlieren oder es Ihnen gestohlen werden, löschen Sie es so schnell wie möglich aus der Ferne, und zwar mithilfe des Online-Tools Gerätemanager.
Der Eingangsschutz für iOS-Geräte ist der Code-Sperrbildschirm, bei iPhones ab dem iPhone 5S zusätzlich Touch ID, also die Absicherung per Fingerabdruck. Es lohnt sich nicht, der Bequemlichkeit nachzugeben und einen einfachen vierstelligen Code festzulegen. Touch ID und Code richten Sie unter Einstellungen -> Allgemein -> Touch ID und Code ein (ab iOS 11 unter Einstellungen -> Touch ID und Code). Unter Einstellungen -> Touch ID und Code können Sie außerdem die Option aktivieren, alle Daten nach dem zehnten fehlgeschlagenen Versuch der Eingabe des Zahlencodes automatisch zu löschen.
Wichtig ist auch, die Informationen im Blick zu behalten, die auf dem gesperrten Bildschirm Ihres iOS-Geräts angezeigt werden. Diese Angaben und Benachrichtigungen können Sie unter Einstellungen -> Kontrollzentrum, Einstellungen -> Allgemein -> Touch ID und Einstellungen -> Mitteilungen verwalten.
Unter Einstellungen -> iCloud -> Mein iPhone suchen aktivieren Sie die Funktion „Mein iPhone suchen“, dank der Sie im Falle eines Verlusts oder Diebstahls Ihr Gerät auf der Karte finden, einen Ton darauf abspielen, es aus der Ferne löschen oder eine Nachricht für einen möglichen Finder darauf einstellen können.
Vergessen Sie nicht die regelmäßigen Sicherungen Ihres Geräts, entweder in die iCloud oder über iTunes auf den angeschlossenen Computer.
Absicherung des Heim-WLAN-Routers
TIPP: Möchten Sie Ihr WLAN-Passwort ändern? Rufen Sie uns an oder lesen Sie den Artikel WLAN-Passwort ändern.
Wie wir bereits in der Einleitung erwähnt haben, kann ein unzureichend gesicherter Router jedem die Tür zu Ihrem Heimnetz, zu Ihren Computern und zu anderen angeschlossenen Geräten öffnen. Jeder neue Router oder Zugangspunkt ist werkseitig unzureichend gesichert, und es liegt an Ihnen, die etwas Mühe auf sich zu nehmen und die Passwörter zu ändern.
Nach der Installation eines neuen Routers können Sie den Namen Ihres Netzes (SSID) festlegen und ein Passwort mit starker Verschlüsselung einrichten. In manchen Fällen lässt sich das Netz auch vollständig verbergen, damit es nicht unbekannten Geräten in der Netzliste angezeigt wird. Wenn Sie das Netz verbergen, müssen Sie für die Anmeldung weiterer Geräte den genauen Namen und das Passwort eingeben. Dem Router liegen meist eine Installations-CD oder Handbücher bei, aus denen Sie erfahren, wann Sie auch das Passwort für die Verwaltung des Routers ändern und vor allem das Netz verschlüsseln sollten. Auf der Unterseite des Geräts sollten Sie eine spezifische IP-Adresse finden, unter der sich die Einstellungen ändern lassen – bei Routern der Marke ASUS ist das zum Beispiel 192.168.1.1.
Ein weiterer wichtiger Schritt ist die Freigabe des Netzzugangs nur für geprüfte Geräte. Das können Sie neben der Passwortvergabe zusätzlich absichern, indem Sie bestimmten MAC-Adressen den Zugriff erlauben oder bestimmte MAC-Adressen sperren.
Die MAC-Adresse eines Geräts finden Sie unter Windows, indem Sie auf Start -> Alle Programme -> Suche klicken und dort Eingabeaufforderung eingeben. Geben Sie dann in der Eingabeaufforderung den Befehl „ipconfig /all“ ein. Die MAC-Adresse ist ein zwölfstelliger Code, der sich meist im Feld „Physical Address“ befindet.
Bei Computern von Apple klicken Sie oben am Bildschirm auf das Apple-Menü -> Über diesen Mac -> Systembericht.
Wichtig ist, den Router mit WPA, besser noch WPA2, zu verschlüsseln. Nach dem Festlegen des Passworts wird das Netz verschlüsselt, und bei WPA2-Verschlüsselung kann sich ohne Kenntnis des Passworts tatsächlich niemand Unbefugtes verbinden.
Welches Heimgerät hat die beste Sicherheit?
Bei der Auswahl eines Routers für das Heimnetz sollte das wichtigste Kriterium nicht nur die Verbindungsgeschwindigkeit oder die Reichweite sein, sondern auch die Sicherheit. Was die Verschlüsselung betrifft, gilt von den drei Verfahren WEP, WPA und WPA2 WPA2 als das sicherste, und innerhalb der Protokollverschlüsselung ist AES die sicherste Wahl.
Fazit
Die Einrichtung eines Heimnetzes ist eine Angelegenheit, bei der man die Sicherheit nicht vernachlässigen sollte. Jeder Schritt muss sorgfältig abgewogen werden, angefangen bei der Wahl des Routers bis hin zur Wahl des Netznamens und des Passworts. Wichtig ist außerdem, nicht nur sich selbst, sondern auch alle Mitglieder des Haushalts mit den Regeln für die sichere Nutzung des Internets vertraut zu machen. Microsoft hat einige weitere Tipps auf dem Portal des Projekts „Sicheres Internet“ veröffentlicht: bezpecnyinternet.cz.
Außerdem empfehlen wir, einen unserer meistbesuchten Artikel zu lesen: Internetsicherheit: Welche Gefahren drohen und wie Sie sich schützen.
Aktualisierung: 13. März 2024
