Was sind Cookies und warum sollten Sie diese nicht mit Dritten teilen?
7. 7. 2020
Wenn Sie das Internet nutzen (und sich nicht gerade in den Tiefen des Darknets im Tor-Browser bewegen), begegnen Ihnen Cookies täglich. Die meisten von uns erlauben Cookies auf ihren Lieblingsseiten, ohne ihnen größere Bedeutung beizumessen. Cookies sind – vereinfacht gesagt – kleine „Datenpakete“, die vom Webserver an den Browser geschickt und auf dem Computer des Nutzers gespeichert werden. Von dort werden sie bei jedem weiteren Besuch desselben Servers zurückgesendet. Dank dieser Informationen kann der Server einen bestimmten Nutzer wiedererkennen und ihm seine Inhalte anpassen – Online-Shops können sich so Ihren Namen merken, verschiedene Seiten Ihre Anmeldung.
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Der Name „Cookies“ stammt von den typischen runden Keksen, die in Unternehmen in Großbritannien und den USA potenziellen Kunden oder Klienten oft zur Schaffung einer freundlichen Atmosphäre angeboten wurden. Cookies selbst sind meist äußerst nützliche Werkzeuge, mit denen Inhaltsanbieter Sie gezielter zu Texten und Videos führen, die für Sie relevant sind. Dank Cookies merkt sich der Online-Shop Ihre Anmeldedaten, Google kennt Ihr ungefähres Alter, Ihr Geschlecht und Ihre Interessen und passt seine Suche entsprechend an. Nicht zuletzt dienen sie dazu zu entscheiden, welche Werbung angezeigt wird, damit sie Sie zumindest ein wenig interessiert. Werbung ist oft die einzige Einnahmequelle von Inhalteservern, und das Interesse an ihrer passgenauen Ausrichtung können wir diesen Servern nicht vorwerfen.
Es ist jedoch ratsam, mit Cookies vorsichtig umzugehen und sie gelegentlich zu löschen, damit die Anbieter nicht zu viel über uns erfahren. Und nicht jeder hat stets gute Absichten.
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Cookies an sich sind nicht unmittelbar schädlich – allerdings nur, solange Sie sie ausschließlich mit dem geprüften Server austauschen. Sobald Cookies an Dritte gelangen, kann theoretisch ein Problem entstehen. Cookies erstellen über jeden Nutzer eine Art virtuelles Profil und verarbeiten seine Daten – und es liegt nicht in der Macht des Nutzers, zu bestimmen, wie der jeweilige Server mit diesen Daten umgeht. Dabei kann es sich oft um relativ sensible Daten handeln.
Keine Panik – Sie können zwar nicht beeinflussen, wie mit Ihren Cookies verfahren wird, aber Sie können sie regelmäßig löschen und ihre Nutzung durch Dritte blockieren. Der häufigste Grund dafür sind Werbezwecke, doch es ist unnötig, persönliche Daten grundlos preiszugeben. Das können Sie in Ihrem Browser schnell und einfach erledigen.

Wie löscht man Cookies und verbietet deren Nutzung durch Dritte?
Im Chrome-Browser klicken Sie oben rechts auf die drei Punkte und wählen Einstellungen. Im sich öffnenden Reiter klicken Sie auf Cookies und andere Websitedaten und blockieren Cookies von Drittanbietern. Hier können Sie auch aktivieren, dass Cookies bei jedem Schließen des Browsers gelöscht werden. Einmalig löschen Sie Cookies über die drei Punkte oben rechts → Weitere Tools → Browserdaten löschen.
Im Firefox-Browser klicken Sie auf Menü → Datenschutz & Sicherheit, wo Sie im Bereich Erweiterter Tracking-Schutz auf Benutzerdefiniert klicken. Hier setzen Sie das Häkchen bei Cookies. Im Safari-Browser klicken Sie in der Menüleiste oben auf dem Bildschirm auf Safari → Einstellungen → Datenschutz → Cookies und Websitedaten, wo Sie im Bereich Website-Tracking die Option Websites bitten, mich nicht zu verfolgen, aktivieren.
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Aktualisierung 15. März 2024