Worauf surfen — wählen Sie den passenden Webbrowser
Webbrowser — der Helfer, den wir heute alle als selbstverständlichen und unverzichtbaren Bestandteil unserer Computer, aber auch Smartphones oder Tablets betrachten. Bei einer Tasse gutem Kaffee können wir in Ruhe die Vor- und Nachteile von Chrome, Edge, Opera oder Safari diskutieren. Wussten Sie aber, dass es noch mehr Browser gibt? Und wie sahen eigentlich die holzigen Anfänge der Internetbrowser aus?
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Wie das alles begann
Ein Webbrowser ist — einfach gesagt — eine Software-Anwendung, die der Handhabung von Informationen im weltweiten Netz dient. Die Wurzeln der Internetbrowser reichen bis in die 1980er-Jahre zurück, als Tim Berners-Lee nicht nur den ersten Webserver, sondern auch den ersten Browser entwickelte — zunächst WorldWideWeb genannt, später in Nexus umgetauft. 1993 erblickte der Browser Mosaic (später Netscape) aus der Werkstatt von Marc Andreessen das Licht der Welt, 1994 stellte IBM seinen Web Explorer vor. Ein Jahr später kam endlich Microsoft mit seinem legendären Internet Explorer zu Wort, und auf dem Markt erschien Opera. Im Bereich der Browser herrschte lange der bereits erwähnte Netscape Navigator, der 1996 einen Marktanteil von 86 % erreichte — vom Kuchen begann jedoch bald der Internet Explorer immer größere Stücke abzubeißen, der auch in einer Version für Macintosh von Apple existierte. Als sich das 20. ins 21. Jahrhundert wandelte, begann Firefox von Mozilla an Beliebtheit zu gewinnen. Die Besitzer von Apple-Computern erwartete die Revolution etwas später — in Form von Safari, dem Standard-Browser im Mac OS X, während Nutzer von Computern mit Linux-Distributionen vor allem Lynx verwendeten. 2008 kam Chrome von Google auf die Welt. Browser gibt es aber noch viele weitere, und wir sehen uns nun zumindest ihre Grundgruppe an.
Mozilla Firefox — der schlaue, leistungsstarke Fuchs
Wenn Sie sich in der Vergangenheit wegen fast keiner Innovationen von Firefox abgewandt haben, überlegen Sie, ob Sie dem kleinen Mozilla-Fuchs nicht noch eine Chance geben. Der Browser hat nämlich in letzter Zeit große Änderungen und Verbesserungen erfahren. Zu seinen Vorteilen gehören enorme Flexibilität und breite Unterstützung verschiedenster Erweiterungen sowie geringe Anforderungen an Leistung und Speicher. Die Firefox-Entwickler versprechen maximale Sicherheit — dank der Non-Profit-Natur des gesamten Projekts müssen Sie nicht befürchten, dass jemand von den Browser-Entwicklern Interesse am Verkauf Ihrer persönlichen Daten an Dritte hätte. Er erreicht zwar keine atemberaubende Geschwindigkeit, für das heimische Surfen dient er aber perfekt.
Google Chrome — der ambitionierte Schönling
Ein eindeutiger Beitrag — aber in manchen Fällen auch ein Minus — des Chrome-Browsers ist seine enorme Variabilität und Anpassungsfähigkeit. Jeden Tag erscheinen im Chrome Store neue und neue Erweiterungen für jede Gelegenheit (über die besten haben wir geschrieben). Chrome funktioniert plattformübergreifend, ist unter den meisten Umständen nahezu perfekt stabil und kann wirklich schnell arbeiten. Dem Nutzer kann er maximale Sicherheit bieten, er bietet die Möglichkeit der Arbeit im anonymen Modus. Nachteile? Enorme Speicheranforderungen.
Opera — der vergessene Geschickte
Opera ist ein zu Unrecht übersehener und überraschend leistungsstarker und vielseitiger Browser. Auf dem Markt nimmt er traurige 1 % ein, was angesichts seiner Qualitäten ein riesiger Verlust ist. Ein riesiger Vorteil von Opera ist die Möglichkeit der Installation der Turbo-Funktion (die wir definitiv empfehlen). Turbo sorgt in Opera für die Minimierung von Prozessen, die nicht unbedingt nötig sind, was eine deutliche Beschleunigung des Browser-Betriebs zur Folge hat. Opera bietet außerdem einen integrierten Werbeblocker, der jedoch schnell und einfach abgeschaltet werden kann, oder etwa einen Energiesparmodus.
Microsoft Edge — würdiger Nachfolger des Explorers
Vorurteile beiseite — Microsoft Edge ist mehr als nur der Standard-Browser neuerer Versionen des Windows-Betriebssystems. Mit seinem berüchtigten Vorgänger — Internet Explorer — hat er nur noch sehr wenig gemeinsam. Edge ist schnell. Wirklich schnell. Er bietet Integration mit der virtuellen Assistentin Cortana (in manchen Regionen), ist leistungsstark und sicher und bietet auch einen eingebauten Reader-Modus. Nachteil? Ohne Windows 10 laden Sie ihn nicht herunter.
Vivaldi — voll anpassbarer Künstler
Vom Vivaldi-Browser haben Sie vielleicht noch nie gehört. Er ist eher für fortgeschrittene Nutzer bestimmt, die wissen, was sie wollen. Anpassen können Sie ihn in vielerlei Hinsicht buchstäblich von Kopf bis Fuß; er ermöglicht das Speichern von Webseiten in einer Seitenleiste und bietet zahlreiche Zusatzdienste.
Tor — maximale Privatsphäre, maximale Anonymität
Vom Tor-Browser haben Sie vielleicht im Zusammenhang mit dubiosen Aktivitäten im Dark Web gehört. Wahr ist, dass die Mission von Tor vor allem die Wahrung maximaler Privatsphäre, aber auch der Sicherheit seines Besitzers ist. Ihre über Tor durchgeführte Aktivität lässt sich praktisch nicht zurückverfolgen, und es kommt auch nicht zur unerwünschten Speicherung von Daten. Tor bietet eine Reihe leistungsstarker und nützlicher Tools für möglichst sicheres Browsen im Internet, ein angenehmer Bonus ist die Möglichkeit des Starts vom USB-Flash-Stick ohne Installation auf dem Computer.
Egal, welchen Browser Sie wählen, vergewissern Sie sich, dass Sie auch einen schnellen und stabilen Internetanschluss haben. Schließen Sie sich auch unserem UVT-Internet an. Wir sind auch unter der Nummer 227 023 023 erreichbar.
Aktualisierung 5.3.2024