Was sind Cookies und warum sollten Sie sie nicht mit Dritten teilen?
Wenn Sie das Internet nutzen (und sich nicht gerade in den Tiefen des Darknets im Tor-Browser bewegen), begegnen Sie Cookies täglich. Die meisten von uns erlauben Cookies auf ihren Lieblingsseiten, ohne ihnen größere Bedeutung beizumessen. Cookies sind — vereinfacht gesagt — kleine „Päckchen" von Daten, die vom Webserver an den Browser geschickt und auf dem Computer des Nutzers gespeichert werden. Von dort werden sie bei jedem weiteren Besuch desselben Servers zurückgeschickt. Dank dieser Informationen kann der Server einen bestimmten Nutzer „erkennen" und seinen Inhalt anpassen — Online-Shops können sich so an Ihren Namen erinnern, verschiedene Seiten an Ihren Login.
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Cookies haben ihren Namen von den typischen runden Keksen, die in Firmen in Großbritannien und den USA potenziellen Kunden oder Klienten oft als Geste freundlicher Atmosphäre angeboten wurden. Cookies selbst sind meist äußerst nützliche Werkzeuge, die Inhalteanbieter nutzen, um Sie besser zu Texten und Videos zu leiten, die für Sie relevant sind. Dank Cookies merkt sich der Online-Shop Ihre Anmeldedaten, Google kennt Ihr ungefähres Alter, Geschlecht und Ihre Interessen und passt seine Suche entsprechend an. Nicht zuletzt dienen sie der Entscheidung, welche Werbung angezeigt wird, damit sie Sie zumindest etwas interessiert. Werbung ist oft die einzige Einnahmequelle inhaltsbasierter Server, und das Interesse an ihrer richtigen Ausrichtung kann diesen Servern nicht angelastet werden.
Es ist jedoch gut, Cookies mit gewisser Vorsicht zu begegnen und sie gelegentlich zu löschen, damit Anbieter nicht zu viel über uns wissen. Und nicht jeder muss stets gute Absichten haben.
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Cookies selbst sind nicht ausgesprochen schädlich — allerdings nur solange Sie sie ausschließlich mit dem geprüften Server austauschen. Sobald Cookies an Dritte gelangen, kann rein theoretisch ein Problem entstehen. Cookies erstellen über jeden Nutzer eine Art virtuelles Profil, arbeiten mit seinen Daten — und es liegt nicht in der Macht des Nutzers, zu bestimmen, wie welcher Server mit diesen Daten umgeht. Dabei kann es sich oft um relativ sensible Daten handeln.
Es gibt keinen Grund zur Panik — Sie können zwar nicht beeinflussen, wie mit Ihren Cookies umgegangen wird, Sie können sie aber regelmäßig löschen und ihre Nutzung durch Dritte blockieren. Der häufigste Grund dieser Nutzung sind Werbezwecke — es ist jedoch unnötig, irgendwelche Daten grundlos preiszugeben. Das können Sie schnell und einfach in Ihrem Browser tun.

Wie löscht man Cookies und verbietet ihre Nutzung durch Dritte?
Im Chrome-Browser klicken Sie auf die drei Punkte oben rechts und wählen Einstellungen. Im erscheinenden Reiter klicken Sie auf Cookies und andere Webseiten-Daten und blockieren Cookies von Drittanbietern. Sie können hier auch aktivieren, dass Cookies bei jedem Schließen des Browsers gelöscht werden. Cookies einmalig löschen Sie nach Klick auf die drei Punkte oben rechts → Weitere Tools → Browserdaten löschen.
Im Firefox-Browser klicken Sie auf Menü → Datenschutz und Sicherheit, wo Sie im Bereich Erweiterter Tracking-Schutz auf Benutzerdefiniert klicken. Hier setzen Sie das Häkchen bei Cookies. Im Safari-Browser klicken Sie auf Safari in der Werkzeugleiste oben auf dem Bildschirm → Einstellungen → Datenschutz → Cookies und Webseiten-Daten, wo Sie im Bereich Webseiten-Tracking die Option Webseiten bitten, mich nicht zu tracken aktivieren.
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Aktualisierung 15.3.2024